„Zwischenstopp“ –das Konzert des CVJM Hochdahl

So hatte sich der CVJM Hochdahl die Festlichkeiten anlässlich des 50- jährigenBestehens des Vereins eigentlich nicht vorgestellt: Aufgrund der Corona-Pandemie mussten alle Aktivitäten im Verein pausieren. Doch irgendwie musste es weiter gehen …

Deshalb sind die Vereinsmitglieder kreativ geworden, um unter den neuen Rahmenbedingungen neue Möglichkeiten zu kreieren. Der Posaunenchor nutzte digitale Techniken, um Online-Gruppenunterricht für die Jungbläsern und Online-Proben, auch mit dem großen Chor, zu ermöglichen. Der Posaunenchor probte schließlich wieder „analog“ und streng nach den Vorschriften im Freien. Dabei trug Jede und Jeder im Zusammenspiel mehr Verantwortung, da man aufgrund der großen Abstände weniger voneinander hört. Das machte die neue Situation für alle spannend! Die Vorbereitungen für das Konzert am 13. September, das eigentlich im März stattfinden sollte, gingen samt der Proben für die Uraufführung des Stückes „Zwischenstopp“ also weiter.

Der Kompositionsauftrag für das Stück „Zwischenstopp“, das Jan Andrees eigens für die Festlichkeiten schon zu Beginn des Jahres komponierte, wurde durch eine Zuwendung des Fördervereins neanderland KULTUR e.V. ermöglicht. Schließlich leistete am 13. September auch das Wetter seinen Beitrag zum Gelingen. „Beim Konzert unter Corona-Bedingungen auf der Wiese des Ev. Gemeindezentrums Sandheide haben alle toll zusammengespielt“, stellte die Vorsitzende des CVJM Hochdahl, Sabine Osthege, mit Freude und Zufriedenheit fest.

6. Langenberg Festival

Aus dem Flyer zum Programm:
„Inspiriert durch Beethovens Ideale bietet dasLangenberg-Festival eine Reflexion brennender und aktueller Themen. Die Leitmotive „Freiheit über alles lieben“, „Utopia“
und „Geschichte vom Soldaten“ bilden den Rahmen für Experimentelles und Traditionelles zwischen Kreutzersonate und Jonglage.
Insbesondere unter politischem, religiösem und humanistischem Aspekt wird dabei mit Musik, Theater, Tanz und Jonglage der Frage nachgegangen, was Freiheit und
Demokratie uns wert sind, was wir persönlich bereit sind für unsere Ideale zu investieren.
Was macht uns zum Menschen? In welcher Welt wollen wir leben? Und sind wir im blinden Glauben an die Utopie des Kapitalismus gar einen Pakt mit dem Teufel eingegangen?
Ich lade Sie ein, zu hören, zu erleben, mit uns zu diskutieren und vielleicht die eine oder andere Antwort auf diese Fragen zu finden.“

Nina Reddig (Gesamtleitung)

  • 3.9.20 / 19h
    Appetizer
    Offene Probe in lockerer Atmosphäre
  • 4.9.20 / 19h
    Freiheit über alles lieben Reddig/Liotis/Mendl
    Im Eröffnungskonzert wird in Texten und Musik die Frage nach persönlicher und gesellschaftlicher Freiheit gestellt – einem alles andere als selbstverständlichen Gut, für das etwa Schiller und Beethoven künstlerisch eintraten. Welchen Preis ist man persönlich bereit für seine Ideale zu bezahlen? Sind wir bereit füreinander einzustehen? Texte von Schiller (Die Bürgschaft) und dem bulgarischen Schriftsteller Radoj Ralin (Das Gedicht „Gebet“ über die Freiheit) werden dabei in Dialog mit Beethovens Kreutzersonate sowie Tschaikowskis „Valse sentimental“ treten.
  • 5.9.20 / 19h
    Utopia Overlach/Bürkle/Bollinger/Reddig Unter dem Titel „Utopia“ wird in einem experimentellen Konzertformat zwischen Klezmer, neuer Musik und Improvisation, Jonglage und Tanz die Sehnsucht nach dem gelobten Land, die Sehnsucht nach dem Weltfrieden thematisiert. Lassen Sie sich überraschen!
  • 6.9.20 / 11:30h
    Horizonte
    Künstlergespräch mit Musik Gedankenaustausch zu Themen des Festivals und darüber hinaus mit allen Künstlern. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich am Gespräch zu beteiligen. Dazu werden Hans und Daniel Bollinger jiddische Freiheitslieder singen und spielen.
  • 6.9.20 / 19h
    Geschichte vom Soldaten
    Mendl/Reddig/Liotis/Bollinger Im Abschlusskonzert schließlich stehen die Kehrseite hehrer Ideale und der faustische Pakt mit dem Teufel im Vordergrund, wie er auch in Strawinskis „Geschichte vom Soldaten“ geschlossen wird. Das Werk bildet den Abschluß des Abends und wird in einer Triofassung mit Sprecher dargeboten. Zu Beginn wird „Erde“ (ein Gedicht von Nina Reddig) aus dem „Off“ erklingen und Mephisto im Saal erscheinen, während er beim „Prolog im Himmel“ aus Goethes „Faust“ mit Gott eine Konversation beginnt. Ein weiteres Hauptwerk des Abends bildet Beethovens als „Pathetique“ bekannte Klaviersonate, deren subjektive Bekenntnishaftigkeit im revolutionären Zeitalter Napoleons als Ausdruck individuellen Schmerzes wie auch als politisch zu deutendes Phänomen gesehen wurde.

Alle Veranstaltungen finden statt in der
Vereinigten Gesellschaft zu Velbert-Langenberg
Hauptstr. 84
42555 Velbert

Im Corona-Jahr ist aus hygienischen Gründen der Eintritt frei.
Sie haben nach den Konzerten die Möglichkeit, Ihre Wertschätzung mit finanziellen Mittel zu bezeugen.

25. städtische Gemeinschaftsausstellung Erkrather Künstler*innen

Jubiläumsausstellung
Inzwischen weit über Erkrath hinaus bekannt, vereint die jurierte Ausstellung seit 25 Jahren eine jährlich wechselnde Auswahl verschiedener Genres von Malerei über Grafik und Zeichnung sowie Plastik, Skulptur und Objektinstallation, bis hinzu Collage, Fotografie, Neuen Medien und Performances.

Neben einem Jurypreis wird auch ein Publikumspreis verliehen.

Gemeinschaftliche Ausstellung Erkrather Künstlerinnen und Künstler im historischen Lokschuppen Hochdahl mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins neanderland KULTUR e.V. und der Stiftung der Kreissparkasse Düsseldorf.

Zum neuen Titel der Erkrather Kunstausstellung wird es im Frühjahr 2020 weitere Informationen geben. Bis der neue Titel feststeht, wird die Website weiterhin den alten Namen LOKart tragen.

Bergisches Theaterfestival 2019

Mit Unterstützung von FöneK konnten wieder Finanzmittel der Regionalen Kulturpolitik Bergisches Land eingeworben werden.
So fand auch 2019 das Bergische Theaterfestival statt, das in besonderer Weise – aber nicht nur – junge Menschen anspricht.

Mit unterschiedlichen Formaten wurde die Amateurtheaterszene im Bergischen Land sichtbarer gemacht:

Theater + Wettbewerb: Der Bergische Theaterwettbewerb für Schul- und Jugendtheater „Junge Menschen machen Theater“ hieß es vom 8. bis 10. April im Pädagogischen Zentrum der Friedrich-Albert-Lange-Schule. 24 Theatergruppen haben sich um einen der begehrten Theaterpreise beworben, über 600 Kinder und Jugendliche auf der Bühne ihr Bestes gegeben. Die Jury hat entschieden und die Preise wurden in einer großartigen Gala überreicht.

Theater + Gala: Am Samstag, dem 29.6. wurden im Rahmen der Abschlussgala der 22. Walder Theatertage die diesjährigen Preisträger des Bergischen Theaterwettbewerb ausgezeichnet und der Preis der Jungen Poeten verliehen. Bestens unterhalten von einem abwechslungsreichen Programm mit hochkarätigen Künstlern nahmen die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler ihre Preise entgegen.

Theater + Gaming: Blackout – Escape Game trifft Theater In der Zeit vom 15.04. -18.04. 2019 bot das Jugendkulturzentrum „Kraftstation“ in Remscheid einen Workshop für Kinder ab 12 Jahren an. In diesen vier Tagen entwickelten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Escape Room und sorgten durch kurze selbstgespielte Szenen für ein besonderes Erlebnis für sich selbst und die Zuschauer. Unterstützt wurden die Teilnehmer durch den Verein „Waldritter“ und einen Schauspieler. Die Aufführung fand am 18.04. um 14:00 Uhr in der Kraftstation statt.

Theater + Western: Das Kölner Profi-Theater „Der weiße Knopf“ und die Velberter Musik- und Kunstschule haben am 7.7.2019 Velbert zur Westernstadt inszeniert. Die Theater-Profis spielten einen 15minütigen Western im Bus, der eine vereinbarte Strecke durch Velbert fuhr. Das Stück nahm inhaltlich Bezug auf die Strecke. An der Strecke bespielten Schüler und Lehrer der Musik- und Kunstschule als Indianer, reitendende Cowboys, musizierende Westernhelden, radelnde Büffelherde. Die Fahrt endete vor der Musik- und Kunstschule, die als Saloon mit entsprechender Schwingtür gestaltet war. Hier gab es Schauspielszenen, Westernmusik – sogar von der Blockflötengruppe – sodass das Projekt auch für die Besucher eine runde Sache war. Alle Bustouren waren ausverkauft. (Fünf Fahrten mit je 34 Plätzen)

„Bomb Da Haus“ – Kunstquadrat, Heiligenhaus

Nach gut fünf Jahren Ausstellungstätigkeit im „temporären Museum“ Altes Pastorat in Heiligenhaus verabschiedet sich das Kunstquadrat mit einer letzten Aktion von dem geschichtsträchtigen Gebäude.

Über ein Dutzend Künstler aus dem Bereich UrbanArt / Graffiti gestalteten dafür die Räume des dreistöckigen Hauses aus der Gründerzeit mit zum Teil raumgreifenden Murals völlig neu.
Befreundete Künstler aus dem Umland präsentierten ihr Oevre und auch die Lichtbild- Kunst hatte ein eigenes Refugium.

u.A. mit:

artletics
Das Graffiti-Duo Tarik B. und David A., deren Werke in der Region nicht zuletzt durch ihre Workshops für den kulturrucksack.nrw bekannt geworden sind.
www.art-letics.de

Oldhaus & Crew
Graffiti-Künstler Oldhaus gestaltete mit seiner Crew schon 2017 zur Ausstellung „MOReALS“ einen Raum im Alten Pastorat.
oldhaus-production.blogspot.com

Ralf Buchholz
Umtriebiges Mitglied der Künstlervereinigung NEANDERARTgroup
https://buchholzart1962.hpage.de

Sven Linnert
Kunst- und Kultur-Pädagoge, Fotograf und Konsolenkind,
#fuxundschalter
www.svenlinnert.com

Thomas Pischke
Illustration und Stencils.
Kuration der Ausstellung.
gestaltungswerkstatt.com

Nils Hamm
Illustrator, international tätig. Schon mehrfach an Ausstellungen im Alten Pastorat beteiligt.
nilshamm.artstation.com

Armin Schmidt
Illustration/Malerei. Gründungsmitglied des Kunstquadrat.
www.shi-ming.art

Ralph Derksen
Berufsfotograf mit Studiobetrieb in Heiligenhaus. Mit Fokus auf People-Fotografie.
www.pic-factory.de

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch eine Spende von Frau Thormälen – über den Fönek e.V.

29. März – 31. März

„Altes Pastorat“, Hauptstraße 185, 42579 Heiligenhaus

Öffnungszeiten:  Freitag 15-19 Uhr
Samstag & Sonntag jeweils 10-18 Uhr

Der Eintritt ist frei.